Allgemein, Depression, Schwarze Wolken

Alles neu, macht der Mai

Frühling, alles blüht und wächst… und mal wieder Zeit für einen Neuanfang. Habe mir gerade mal meine bisherigen Artikel angesehen. Puh, harter Tobak. Spiegelt meine Realität ganz gut wieder… Aber es fehlt der Fortgang der Geschichte von Emma.

Und deshalb will ich jetzt mal wieder einen Neuanfang wagen und weiter schreiben. Schließlich hat sich bei mir so vieles verändert! Mir geht es sooooo viel besser!!! Wow!!! Und ich möchte Euch natürlich erzählen, woran das liegt. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen ja ein kleines Stückchen weiter.

Schon öfter hat mich das Gefühl heimgesucht, dass es mir so viel besser geht. Dann wurde es aber doch wieder viel schlimmer. Oft war wohl mein inniger Wunsch nach Weiterlesen „Alles neu, macht der Mai“

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Allgemein

Sunny side of Life

Ist das schön! Die schönen Momente des Lebens genießen, ganz im Hier und Jetzt!

Normalerweise knebelt die Panik, weil ich so „viel“ Geld ausgebe, sofort meine Freude so nachhaltig, dass ich es lieber sein lasse. Die Freude verliert nach hartem Kampf regelmäßig zugunsten von Ohnmacht, Trauer und Panik, dass am 20. für mich schon wieder mal der Erste ist.

Aber heute, heute ist es einfach zu schön!

Die Gedanken an das fehlende Geld, die Ungerechtigkeit der Krankenversicherung, dass dieser Gutachter mit oder gerade wegen seiner falschen Diagnosen wahrscheinlich ein luxeriöses Leben führt und ich nichts tun kann, usw. können mich mal!

Heute ist der Tag so golden, da versuche ich es wieder. Versuche mich auf das Vogelgezwitscher, das wunderbare warme Gefühl der Sonnenstrahlen auf meiner Haut und den würzigen Herbstdüften zwischen den Abgasen zu erspüren. Und siehe da, es klappt. Für einen Augenblick ist alles gut.

Wie wundervoll!

Allgemein, Depression, Enjoy, Gesundheit, Hobby, Nähen, Weise Helfer

Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft…

Kennt noch jemand die Serie „Ally McBeal“? Dort gab es auch oft Szenen, in denen Menschen plötzlich auf ca. 15 Zentimeter geschrumpft wurden. Bisher fand ich das einfach lustig… Finde ich immernoch.

Jetzt ist es auch mir passiert! Unglaublich.

Bin eigentlich nicht verrückter als sonst. Im Gegenteil, mir geht es viel besser. Es gibt so viel Neues, dass ich kaum noch zum Schreiben Weiterlesen „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft…“

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Nicht mehr allein…

Früher, vor diesem Schlamassel mit der Depression, verstand ich diese Negativis, die sich einfach hängen lassen und dann einfach in der sozialen Hängematte baumeln, überhaupt nicht. Auch das Obdachlose wohl selbst diesen Lebenstil wählen, fand ich eigentlich nicht so völlig abwegig. Schließlich, so dachte ich Naivchen, braucht bei uns doch niemand unter der Brücke zu schlafen. Dazu haben wir schließlich ein Sozialsystem. Jetzt weiß ich es besser. Ich weiß, das ich ohne die Hilfe meiner Lieben und vieler anderer, einfach durch die Krankheit genau dahin gekommen wäre. Obdachlos. Vielleicht hätte es mich da aber schon nicht mehr gegeben. Und offenbar bin ich damit kein Einzelfall:

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/arbeitsagentur-berlin-keine-auskunft–falsche-beratung–kein-geld—der-fall-julia-r–28143138

DANKE! DANKE! DANKE! AN ALLE HELFER!

Allgemein, Berlin, Enjoy, Sit

Die etwas andere Meditation

Sitze allein im Wedding im Straßenkaffee und fühle den leichte Wind über meine Härchen auf den Armen streichen. Die Luft ist sommerlich warm und irgendwie entspannt. Am Nebentisch wird kroatisch mit dalmatinischen bzw. istrischen Akzent gesprochen. Es wird geraucht. Auf dem Tisch stehen billige Achenbecher. Die Menschen lachen, gucken, besorgen noch etwas. Für mich fühlt es sich ein bisschen an, als würde ich irgendwo in Kroatien im Cafe sitzen. Urlaubsmeditation, Cappucino…

Allgemein, Schwarze Wolken

Days most uncertain hours

Altes Leben, alte Muster, alte Gefühle. Will mich am Samstagabend wieder sinnlos im Handgemenge der pulsierenden Dunkelheit zu lauter Musik, Gin Tonic-Rausch, grundlosen Lachen auflösen. Will Rhythmus, Fühllosigkeit in der Menge, sinnloses Gerede mit Zigarettengeschmack, Schweißgeruch von anderen Körpern. Blicke, und Nichts.

Aber ich bin hier, zuhause, allein, still. Kenne mich nicht mehr. Was will ich? Was soll ich auf der Welt? Kenne mich nicht. Erkenne mich nicht.

Mein Leben sollte ganz anders aussehen. Weiterlesen „Days most uncertain hours“